Wie richtig fremdgehen?

Viele Menschen mögen es, einige kommen gar nicht mehr ohne aus: Das Verbotene, das Gefährliche, das Tabuisierte. Die Rede ist vom Fremdgehen. Der Volksmund behauptet: Wer es einmal getan hat, tut es immer wieder und tatsächlich, anonyme Befragungen haben diese These auch in Österreich längst bestätigt. Für die meisten Menschen stellt ein Seitensprung einen besonderen Kick dar. Vielen geht es nicht darum, fehlende Gefühle und Nähe von einem anderen Menschen zu erfahren, sondern eher, neue Erfahrungen zu sammeln und sich eventuell auch dem Unbekannten hinzugeben. Wer sich dazu entschließt, fremdzugehen, sollte sich vorher genau darüber im Klaren sein, welche Folgen dies für das eigene Gefühls- und Beziehungsleben haben kann. Ist man der Meinung, das “Richtige” zu tun, kann niemand einem eine Affaire verbieten, erscheint sie auch noch so verboten.
Die meisten Menschen, die fremdgehen, haben nicht das Bedürfnis, ihren festen Partner zu verlassen. Damit eine Trennung umgangen wird, ist Diskretion das oberste Gebot beim “erfolgreichen” Fremdgehen. Man muss stets darauf bedacht sein, alle Spuren nach dem Seitensprung zu verwischen und sei es nur der fremde Aftershave-Geruch im Bettzeug oder die ausgedrückte Zigarette mit Lippenstift. Eine weitere Gefahrenzone für das Auffliegen eines Seitensprunges ist das Mobiltelefon oder auch der Laptop. Der Name der Affaire sollte nach Möglichkeit in den Telefonbüchern und Kontaktlisten stets geändert werden – am besten in einen Namen des anderen Geschlechts, um auch bei unerwarteten Nachrichten nicht zu schnell in Verlegenheit zu geraten. Außerdem ist es ratsam, SMS und andere Emails nach dem Lesen und Beantworten immer gleich zu löschen. Dabei sollte auch an den Postausgang und den Papierkorb gedacht werden. Verabredet man sich zu einem Seitensprung, sollte man auch immer darauf achten, ein möglichst wasserfestes Alibi für den Partner zu haben. Ein wenig Phantasie ist hier angebracht, die Ausreden sollten aber nicht zu ausschweifend werden. Viel zu groß ist dann die Gefahr, dass man sich verplappert und alles auffliegt. In “brenzligen” Situationen heißt es zudem immer: Ruhe bewahren und Pokerface aufsetzen. Gute Lügner haben hier einen entscheidenden Vorteil.

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