Verlieben – so schnell gehts

Bereits die ersten Minuten des Kennenlernens sind entscheidend, ob wir einen Menschen sympathisch finden oder nicht. Schnell bildet das Unterbewusstsein unbewusst Vorurteile, sortiert die Person in eine “Schublade” ein. Laut Ergebnis des ElitePartner-Trendmonitors© (Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110809_OTS0103/verlieben-erste-minuten-sind-entscheidend), in dem über 2.000 Singles befragt wurden, sagten 46 Prozent der Singles aus, sie bräuchten lediglich ein paar Minuten, um zu wissen, ob sie sich eine Liebe mit ihrem Gegenüber vorstellen könnten, jeder Fünfte gab sogar an, es würde bei ihnen nur wenige Sekunden dauern.

Es mag hart klingen, aber nur 17 Prozent brauchten laut Umfrage einige Stunden Zeit und 16 Prozent der Singles gaben an, mehrere Treffen zu brauchen, um die nötige Sicherheit und Garantie zu erreichen, sich in ihr Gegenüber verlieben zu können.

Heißt das nun, dass man als Single keine Chance mehr hat, wenn man den ersten Eindruck versäumt hat?
Verrät der erste Eindruck mehr, als wir denken, oder wird von Singles viel zu sehr darauf vertraut?

Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.at bestätigt die Theorie: “Es mag verblüffend klingen, aber tatsächlich erspüren wir Sympathie und Anziehungskraft innerhalb weniger Minuten und wissen, ob wir jemanden mögen oder nicht. Blitzschnell scannen die wichtigsten Informationen, beurteilen sie unbewusst und senden sie anschließend als positives oder negatives Signal ans Großhirn. Das ist eine reflexartige Reaktion, die wir nicht kontrollieren können.”

Verlieben

Wer verliebt sich nicht gerne?

Dennoch lohnt sich ein zweiter Blick immer, auch längere Kennlernphasen seien nicht sinnlos. Auch wenn der innerliche Instinkt ein guter Anhaltspunkt auf Sympathie ist, sollte man sich dennoch nicht scheuen, diesen noch einmal zu hinterfragen, um sich den ersten Eindruck bestätigen zu lassen oder ihn sogar positiv zu beeinflussen, denn die Einordnung neuer Eindrücke wird durch gespeicherte Erfahrungen beeinflusst. Aus diesem Grund ist es oft schwierig, einen vorurteilsfreien Blick zu erhalten.

Das Verlieben ist somit ein blitzschneller Prozess des Unterbewusstseins, den wir niemals bewusst steuern können.

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

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